Mittwoch, 23. Januar 2008
Was muss der Friseur eigentlich koennen?
Schon in der üblicherweise drei Jahre dauernden Ausbildung werden die Wurzeln für den Erfolg gelegt:
· Wie empfange und betreue ich den Kunden während seines Aufenthaltes im Friseursalon?
· Welche Mittel zur Pflege von Haar und Kopfhaut sind gerade in diesem Fall besonders geeignet?
· Was ist beim Schneiden zu beachten & wie berücksichtige ich den Haaransatz oder die möglicherweise etwas schwierige Wuchsrichtung im Hinblick auf die gewünschte Frisur?
· Welche Techniken vom Wickeln über das Papillotieren bis zur Dauerwelle stehen mir zur Verfügung und wie wende ich sie an?
· Wie färbe ich Haare, ohne faschingsartige Ergebnisse zu erzielen?
Dies sind nur einige der Themen, mit denen sich Berufsanfänger vertraut machen müssen, um den Kunden nicht zu enttäuschen.
Damit ist es noch lange nicht genug: Der sichere Umgang mit den zur Verfügung stehenden technischen Geräten, Fragen zur kosmetischen Behandlung der Haut bis hin zur dekorativen Kosmetik, die Pflege von Händen und Nägeln sowie zum Schutz des Kunden und der eigenen Gesundheit erforderliche Maßnahmen sind weitere Gebiete, mit denen sich bereits angehende Friseure auskennen sollten. Die Einbeziehung von Kopf- und Gesichtsform sowie der Beschaffenheit des Haares in die Gestaltung einer Frisur oder das Einarbeiten von Haarersatz, Haarteilen und Haarschmuck gehört zu den schwierigeren, aber nicht minder interessanten Aufgaben, denen sich Friseure täglich stellen müssen.
Ein guter Friseur kann aber noch mehr. Schon vor dem ersten Scherenschnitt muss er im Gespräch mit dem Kunden eine klare Vorstellung davon entwickeln, wie der Kunde den Salon verlassen möchte. Dazu gehören neben fachlichem Können vor allem ordentliche Portion Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen. Nicht selten ist der Kunde im Nachhinein dankbar, wenn der Friseur ihn von seinen ursprünglichen Vorstellungen abbringt und verhindert, dass der Haarbehandlung ein längerer Aufenthalt in den eigenen vier Wänden folgt.
Denn: Nicht jedem steht die Frisur von Tina Turner, und nicht von jeder Signalfarbe geht die gewünschte Wirkung aus.
Ein leidiges Thema – Der Haarausfall
Allein die in Hamburg lebenden Männer verlieren jeden Tag insgesamt rund 87 Millionen Haare.
Die Ursachen sind unterschiedlich. Bei Männern – in seltenen Fällen auch bei Frauen – liegt es meist in den Genen, ob sie bereits in jungen Jahren mit Geheimratsecken und weiter fortschreitendem Haarverlust bis hin zur Glatze zu tun haben. Die wissenschaftliche Bezeichnung für diese Form des erblich hormonell bedingten Haarausfalls ist „androgenetische Alopezie“. In etwa 95 Prozent der Fälle ist sie die Ursache für den Verlust des Haupthaares. Während sich Frauen meist mit Hormonen behandeln lassen können, sieht es für Männer nicht so gut aus: Hormontherapien haben für sie erhebliche Nebenwirkungen.
Auch ihre Ausgangsposition ist deutlich schlechter: Amerikanische Forschungen haben ergeben, dass das Risiko für erblichen Haarausfall steigt, wenn schon Vater oder Großvater nur wenige Haare auf dem Kopf hatten. Bei Männern mit glatzköpfigen Vätern ist das Risiko doppelt hoch, einen Kahlkopf zu bekommen.
Ein Bierbauch, ungepflegte Hände oder Haare in Nase und Ohren wirken auf Frauen deutlich abstoßender als eine Glatze.
Wehren kann man sich gegen diese Laune der Natur nicht. Wer kein Toupet tragen will und eine Haartransplantation beim Schönheitschirurgen ausschließt, sollte sein bares Haupt mit Würde tragen. Und wen es tröstet: Ein Bierbauch, ungepflegte Hände oder Haare in Nase und Ohren wirken auf Frauen deutlich abstoßender.
Nicht immer sind aber die Gene schuld: Der kreisrunde Haarausfall (Alopezia areata) ist die zweithäufigste Ursache für Haarausfall. Meist beschränkt sie sich auf einzelne, scharf begrenzte kahle Stellen. Selten kommt es zu totalem Haarverlust. Abhilfe ist schwierig: Die Ursachen dieser Form sind weitgehend unbekannt. Ausschlaggebend ist wahrscheinlich eine Störung des Immunsystems. Schwacher Trost - oft setzt nach einigen Monaten das Wachstum der Haare wieder ein.
Stress, Mangelerscheinungen, Infektionen, Hormonumstellungen nach der Geburt oder Medikamente sind meist die Ursache für den diffusen Haarausfall, bei dem das Haar insgesamt ausdünnt. Abhängig von der Ursache gibt es hier meist Therapien, die helfen. Junge Mütter sollten sechs Monate warten – dann ist laut Studien auf dem Kopf ohnehin wieder alles beim Alten.
Fettiges Haar – was tun?
Die Versorgung der Haare mit Fett erfolgt über die an den Follikeln anhängenden Talgdrüsen, aus denen jedes einzelne Haar den notwendigen „Schmierstoff“ mit auf den Weg bekommt. Die zwischen dem Haar und dem Haarbalgmuskel sitzenden Talgdrüsen bestehen aus mehreren kleinen Drüsenläppchen, die diese Funktion übernehmen. Der Talg, auch als Sebum bezeichnet, hält das Haar und die obere Schicht der Haut geschmeidig und verhindert, dass Haare austrocknen, struppig werden oder gar abbrechen.
Alles kein Problem, solange zu viel Fett unser Haar nicht unansehnlich werden lässt. Kommt es aber doch vor, gibt es hierfür verschiedene Ursachen. Meist sind es genetisch bedingte hormonelle Störungen, gelegentlich aber auch vegetative Probleme, falsche Pflege oder mechanische Belastungen wie häufig getragene Kopfbedeckungen, die unser Haupthaar schnell ungepflegt aussehen lassen und negativ auf unser Äußeres wirken.
Wissenschaftler sprechen bei einer gesteigerten Funktion der Talgdrüsen von Seborrhoe.
Unterschieden werden dabei drei Entwicklungsstufen:
· die einfache Seborrhoe, bei der das Haar nach etwa acht Tagen fettig ist
· die ölige Seborrhoe, hier ist nach etwa drei Tagen das Haar mit unansehnlich viel Fett überzogen
· die irreversible Form, bei der meist schon nach einem Tag die nächste Haarwäsche fällig ist
Häufig ist eine gesteigerte Produktion von Hauttalg in der Pubertät zu beobachten, da die männlichen Hormone, die in kleinen Mengen auch jede Frau in sich trägt, in dieser Zeit besonders aktiv sind. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wirkung der Hormone ab, die Talgdrüsen produzieren weniger Fett. Auch jahreszeitliche Schwankungen oder länger anhaltende Stressphasen können sich auf die Fettproduktion auswirken. Wer täglich sein Baseball-Mütze auf den Kopf setzt, trägt ebenfalls zu einem schnelleren Einfetten der Haare bei.
Um die Folgen der übermäßigen Talgproduktion in den Griff zu bekommen, hilft nur das regelmäßige Entfernen des überschüssigen Fettes. Dabei kommt es vor allem auf die richtigen Pflegeprodukte an. Die tägliche Haarwäsche ist nicht schädlich, wenn besonders mildes und leicht entfettendes Shampoo eingesetzt wird. Fehlt die Zeit zum Haarewaschen, kann auch Trockenshampoo, das auf das Haar aufgesprüht und nach kurzer Einwirkzeit wieder ausgebürstet wird, nützlich sein. Leichter zu pflegen sind in jedem Fall Kurzhaarfrisuren, Haarewaschen und Föhnen gehen viel schneller als bei langem Haar.
Der Krisenzustand – Trockenes Haar
Oft reicht es sogar, die sagenhaften „100 Bürstenstriche“ täglich anzuwenden.
Zu trockenes Haar ist nicht nur schwer frisierbar und stumpf, sondern ist auch strapaziert und leidet. Die Ursache für zu trockenes Haar liegt meist in einer unzureichenden Versorgung mit Talg. In diesem Fall sollten Betroffene zu speziellen Shampoos greifen, die einen Schutzfilm um das angegriffene Haar legen. Dabei raten Fachleute vor allem zu Produkten, die Grünen Tee, Jojoba, Lecithin, das Provitamin B5 oder Weizenkeimöl enthalten. Der Bestandteil Fettalkohol sorgt für anhaltenden Glanz. Auch Intensivkuren, die einige Zeit einwirken müssen, helfen bei der Reparatur. Oft reicht es sogar, die sagenhaften „100 Bürstenstriche“ täglich anzuwenden. Damit bringt man die Talgdrüsen in Schwung, das Haar normalisiert seine Struktur.
Doch auch Umwelteinflüsse können das Haar austrocknen. So sind trockene Haare oft eine unbeliebte Nebenfolge eines herrlichen Sommerurlaubs. Denn auch eigentlich gesundes Haar wird von Salz- oder Chlorwasser geschädigt; Sonne und Wind tun ihr Übriges dazu. Schädlich wirken auch zu häufiges Waschen mit aggressiven Shampoos oder intensives Föhnen. Profis raten dazu, die Haare nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen und beim Föhnen von warm auf kalt zurückzuschalten sowie den Luftstrom von oben nach unten entlang der einzelnen Haare zu lenken. Übrigens: Selbst die Umweltverschmutzung – also Abgase, Tabakrauch oder sonstige Dämpfe und Luftverunreinigungen – kann zur Belastung für unser Haar werden.
Und noch ein Aspekt ist für gesundes Haar ganz wichtig: die richtige Ernährung.
Auch wenn chemische Mittel zur Frisurverschönerung in den vergangenen Jahren immer schonender und milder geworden sind – vor allem Blondierungen oder Dauerwellen sind fürs Haar purer Stress. Vor allem, wenn es um gleichzeitiges Wellen und Färben geht, sollte unbedingt ein Experte zurate gezogen werden.
Und noch ein Aspekt ist für gesundes Haar ganz wichtig: die richtige Ernährung. So kann ein Mangel an Zink zu Haarausfall führen, Vitamin B ist unerlässlich für den Schutz des Haares und nicht zuletzt sollte man viel Wasser trinken. Denn neben dem reinigenden Effekt sorgt das belebende Nass für die Regulierung des Feuchtigkeitsgehaltes im Haar.
Toenung – Aber die falsche Farbe – Was tun?
Ein schonender Weg ist auf jeden Fall die mehrmalige Wäsche mit einem Peelingshampoo. Die wirksamste Art das Problem der schrecklichen Tönung zu lösen ist die Haarwäsche mit Geschirrspülmittel. Einfach auftragen und aufschäumen, 10 min einwirken lassen und ausspülen. Bei Bedarf wiederholen. Im Anschluss auf jeden Fall eine Spülung oder Packung benutzen um das angegriffene Haar wieder optimal zu pflegen. Denn Geschirrspülmittel ist sehr aggressiv.
Und danach? Lassen Sie sich von einem Friseur beraten. Er kann am besten alle Faktoren einschätzen und Sie in Sachen Farbe und Möglichkeiten professionell beraten.
Dienstag, 15. Januar 2008
Friseur-München-Award 2007
Der Gewinner des Friseur-München-Award's 2007 lautet "X-Hair - Feinste Haarschnitte" in München, Haidhausen!
Aus 34 getesteten Münchner Friseuren haben wir beim Sieger ein Rund-um-Sorglospaket erhalten, professionell, überzeugend und preisgünstig!
Entscheidungsgrund: beste Preis / Leistung!
X-Hair - Feinste Haarschnitte, München - Haidhausen
Vergangenen Dienstag war ich zu Besuch im Friseursalon X-Hair - Feinste Haarschnitte.
Da ich erfahren habe das vor einigen Monaten ein Besitzerwechsel stattgefunden hat wollte ich mich von der neuen Führung überzeugen lassen, mit Erfolg!
Der Laden wurde renoviert und modernisiert. Zur Begrüßung wurde mir ein Sektempfang geboten und die übliche Tasse Cafe :-).
Für das persönliche Beratungsgespräch haben sich die Damen sehr viel zeit genommen und waren durchgehend sehr bemüht und vermittelten einen sehr kompetenten Eindruck. Mein Frisurwunsch wurde wirklich sehr gut umgesetzt und ich bin vollständig glücklich mit dem Ergebnis und vor allem den Preisen!
Weitere Informationen zum Friseur in München, Haidhausen findet ihr unter folgender Internetseite: www.x-hair.de.